Das Lese-Prinzip
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Das Lese-Prinzip


Kinder dürfen Wörter beim Lesenlernen nicht als Ganzes, nicht als Wortbilder lernen. Das kommt später von ganz allein. Kinder müssen die Wörter aufbauend lesen, sie förmlich 'erbuchstabieren'.  So werden sie sicher im Lesen und im Schreiben. Wer ein Wort sauber aufbauen bzw. zerlegen kann, hat damit auch den Schlüssel für sicheres Schreiben in der Hand: Nehmen wir nur einmal das für Kinder fremde Wort MA NI TO BA . Wer das Lese-Prinzip verstanden hat, kann jedes beliebige Wort lesen und bald auch schreiben.

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Das Lese-Prinzip erlernen bedeutet zu lernen, wie das Lesen funktioniert, wie  Buchstaben zusammengefügt werden und wie sie gelesen werden.

Das Lese-Prinzip erlernt man besonders schnell und sicher mit fremden oder sogar künstlichen Silben und Wörtern wie AL TE RA, MI NO RA oder unbekannten Wörtern aus dem Atlas oder dem Duden:


A ME RI KA, NA MI BI A, PA NA MA. Gut eignen sich auch Wörter wie MAN DA RI NE, TO MA TE, BA NA NE etc.

Um das Lese-Prinzip zu verstehen und zu lernen, ist es nicht gut, gelernte Wörter immer wieder zu üben. Das führt nur zum Auswendiglernen. Wir müssen die Wörter, mit denen wir lesen lernen, ständig variieren und auch Wörter lesen lassen, die es in der deutschen Sprache nicht gibt. Mit eingängigen Fremdwörtern lernen Kinder leichter das Lese-Prinzip zu verstehen und anzuwenden. Ich finde solche Wörter in jedem Wörterbuch oder Atlas: MON TA NA, A ME RI KA, NI A GA RA, KA NA DA, ME XI KO, MA XI MI LI AN, ES KI MO, MI NUS, PLUS, ... Wenn Kinder so trainiert werden, lesen Kinder bald eigenständig schwere Wörter wie PSY CHO LO GIE, KRI MI NAL DI REK TOR oder ME DI ZIN.

Fremde Wörter zwingen die Kinder zum Erlernen des Lese-Prinzips. So lernen sie lesen. Im Handumdrehen.

Dass das sehr gut funktioniert, konnte ich in meinem letzten 1. Schuljahr demonstrieren. Abweichend von der Fibel habe ich mit Buchstabenkarten und mit PC-Buchstaben gearbeitet. Nach 12 Wochen ( = 60 Unterrichtsstunden) konnten ausnahmslos alle Kinder der Klasse jedes beliebige Wort lesen.


Das Lese-Prinzip ist schnell erklärt.
  1. Im ersten Schritt lernen wir die Buchstaben kennen.
  2. Kennen wir die Buchstaben, beginnen wir sie sukzessive zusammenzufügen.
  3. Zunächst die Vokale A,E,I.O und U mit den einfachen Konsonanten D, E, F, J, K, L, M, N, P, R, S und T.
  4. Mit dieser 'einfachen Hälfte der Buchstaben' bilden wir erste Wörter.
  5. Wenn das Lese-Prinzip als Aneinanderreihung der jeweiligen Buchstaben verstanden ist, können beliebige Wörter mit der ersten Hälfte der Buchstaben gelegt, gelesen und geschrieben werden.
  6. Schreiben ist unerlässlicher Bestandteil der Lese-Grundschule. Schreiben festigt die Buchstaben und fördert das Lesen. Insbesondere, wenn am PC geschrieben wird.
  7. Nach und nach fließen die weiteren Buchstaben ein. Wenn alle Buchstaben bekannt und gefestigt sind, können Kinder nach 1-3 Monaten jedes beliebige Wort aus dem Duden lesen. Selbst Beipackzettel von Medikamenten.

Über Jahrhunderte lernten die Kinder erfolgreich lesen durch das Zusammenfügen und Aneinanderlesen von Buchstaben. Das war den Reform-Pädagogen nicht genug. Nach dem 2. Weltkrieg setzten sie die Ganzheitsmethode als Leselern-Methode durch. Ihr Gedanke: So, wie geübte Leser einen Text erfassen, also in ganzen Wörtern, Zeilen oder sogar Sätzen, sollten auch Kinder lesen lernen. Damals lasen Kinder Texte als Zusammensetzung von ganzen Wörtern.

Leistungsfähige Schüler/innen lasen die Texte perfekt. Sie lasen die Texte auswendig, wussten dabei nie, wo sie im Text waren und welches Wort sie gerade lasen. Es war kurios, wie Kinder scheinbar perfekt lasen, aber nicht wussten, wo gerade sie im Text standen.

In meiner eigenen Familie konnte ich erleben, wie meine Schwester 1958/1959 jeden Fibel-Text perfekt las, aber auf Nachfrage nie das Wort zeigen konnte, das sie gerade las. Sie hatte nicht lesen gelernt, sie lernte und präsentierte die Texte auswendig. Nur dank des beherzten, von der Schule aber damals unerwünschten Eingreifens meiner Eltern, wurde aus ihr dann doch noch eine sichere Leserin und Schreiberin.

Denn weniger leistungsstarke Kinder und Kinder ohne Unterstützung kamen damals unter die Räder. Sie wurden als leseschwach, leistungsschwach oder als Legastheniker abgestempelt. Niemals zuvor wurden in der Schule so viele Kinder zu Legasthenikern oder Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwäche erklärt wie zu dieser Zeit. Die hohe Zahl der Legastheniker, Menschen mit LRS und Analphabeten mittleren Alters ist eine Folge vor allem dieser Zeit.

Weil der Zusammenhang zwischen Methode und den dramatischen Ergebnissen so augenscheinlich war, unterliefen verantwortliche Lehrer die noch vorgeschriebene Methode mit dem Einsatz von Buchstabenkarten. Sie ließen die Fibeln im Ranzen und arbeiteten gegen alle Vorschrift synthetisch mit Buchstabenkarten. Ich habe mir damals die Buchstabenkarten-Methode zu eigen gemacht und in 41 Schuljahren sehr erfolgreich mit den mir anvertrauten Kindern lesen gelernt. Mit der Lese-Grundschule.de perfektioniere ich die Buchstaben-Lese-Methode und mache sie allen Eltern, Kindern, Kindergärten und Schulen verfügbar.


Phonologische Bewusstheit: Kopiert aus www.wikipedia.de , der freien Enzyklopädie:

Der Begriff phonologische Bewusstheit bezeichnet im Fachgebiet pädagogischen Psychologie und allgemein der Leseforschung eine bestimmte Form der Sprachbewusstheit und stellt den wichtigsten Teilbereich der sogenannten „phonologischen Informationsverarbeitung“ dar. Er bezeichnet die Fähigkeit, bei der Aufnahme, der Verarbeitung, dem Abruf und der Speicherung von sprachlichen Informationen Wissen über die lautliche Struktur der Sprache heranzuziehen (Wagner/Torgesen 1987). Kinder müssen sich hierzu vom Bedeutungsinhalt der Sprache lösen und begreifen, dass Sätze aus Wörtern, Wörter aus Silben und Silben aus Lauten aufgebaut, dass manche Wörter länger und andere kürzer sind. Es geht darum zu erfassen, was der erste Laut eines Wortes ist, wie es endet, und dass manche Wörter sich reimen. Man unterscheidet zwei wesentliche Aspekte: Zur phonologischen Bewusstheit im weiteren Sinn gehören die Fähigkeiten, Wörter in Silben zu zerlegen und Silben zu einem Wort zusammenzufügen. Phonologische Bewusstheit im engeren Sinn dagegen bezeichnet die Fähigkeiten, Anlaute zu erkennen, aus Lauten ein Wort zu bilden oder ein Wort in seine Laute zu zerlegen.

Lesen Sie weiter unter dem Stichwort 'Phonologische Bewusstheit' bei www.wikipedia.de

Der Lesekurs der Lesegrundschule folgt konsequent den Kriterien der Phonologischen Bewusstheit, wie sie oben formuliert sind. Kinder lernen rückwärts gehend verstehen, dass Sätze aus Wörtern aufgebaut sind, Wörter aus Silben bestehen und Silben aus Lauten/Buuchstabenn gebildet werden. Sie lernen die Laute und die Buchstaben als Lautzeichen kennen, sie lernen Laute/Buchstaben zu Silben zu kombinieren und erlernen so die Fähigkeit, Laute/Buchstaben auch zu Silbenkombinationen und ganzen Wörtern zusammenzufügen, also zusammenzulesen.

Wenn Kinder das Lese-Prinzip verstanden haben, wenn sie also erfolgreich gelernt haben, Buchstaben zu Silben und zu Wörten zu verschleifen, sind sie in der Lage, von diesem Zeitpunkt an jedes beliebige Wort zu lesen und damit auch jeden Satz und jeden Text lesen zu können.

Um zu vermeiden, dass sich Kinder in dieser Phase Wörter als ungegliederte Wortbilder einprägen, ist es in dieser Phase ganz wichtig, das Leseprinzip mit dem sukzessiven Aufbau von Wörtern aus Buchstaben und Silben fest in den Köpfen der Kinder zu verankern. Besonders sicher im Erlesen werden Kinder, wenn wir sie nach dem Prinzip der Phonologischen Bewusstheit mit Fremdwörtern und Kunstwörtern trainieren. Dazu einige Beispiele:


Wenn Kinder alle Buchstaben/Laute kennen und diese Wörter lesen können, sind sie in der Lage, jeden beliebigen Text zu lesen. Auch wenn sie die Wörter und den Inhalt noch nicht verstehen. Das kommt später.

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A LA BA MA,    MA NI TO BA,   A LAS KA,    MOS KAU, RO MA NO, NO TA BE NE, MO ZAM BIK,   KI LI MAN JA RO,    MA LI,   RI TA LAN

Die Lese-Grundschule mit dem Alphabet der Tiere ist keine neue Methode !

Sie ist ein UpDate einer seit Jahrhunderten bewährten Methode.


Anlaut-Tabellen helfen Kindern Buchstaben zu erkennen und ihren Laut zu lesen !
Z.B.: Beim E sagt uns der Elefant als Soufleur den Anfangslaut. Beim F der Fuchs....

Es gibt verschiedene Alphabete der Tiere

Kritiker haben mich oft gefragt, was denn an meinem Alphabet der Tiere anders oder besser sei als an den anderen bisher vorgestellten Alphabeten der Tiere. Auf diese Frage antworte ich gerne mit der Aufforderung, doch eimal eine türkischstämmige Mutter in eine Buchhandlung zu schicken, um dort eine Anlauttabelle oder ein Alphabet der Tiere zu kaufen. Sie wird mit leeren Händen herauskommen.
Den meisten deutschen Eltern wird es nicht anders ergehen.

Denn nur hier in der Lesegrundschule sind alle Materialien und alle Anleitungen direkt und sogar kostenlos verfügbar.
Weltweit und zu jeder Zeit. Das bietet kein anderes Lese-Konzept.
Mit der Lesegrundschule lernen Kinder in Deutschland wie auch Kinder von Deutschen in aller Welt.
Selbst ausländische Kinder lernen mit der Lese-Grundschule deutsch lesen und schreiben.
Das macht die Lese-Grundschule einmalig.

 

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Alle Buchstaben-Karten tragen ein kleines Tierbild. Die Tierbilder helfen uns, die jeweiligen Buchstaben zu erkennen. Die Tierbild helfen uns, die zu den Buchstaben gehörenden Laute zu finden und zu sprechen.

Das Lesenlernen mit Buchstabenkarten ist keine neue Methode. Sie ist schon über Jahrhunderte in ihren verschiedenen Ausprägungen bewährt. Ähnlich lange sind auch schon Anlaut-Tabellen bekannt und gebräuchlich, die alle Buchstaben zusammenfassen und zur besseren Merkfähigkeit und zum besseren Erkennen mit einem Bild versehen. Prinzipiell kann man auch erfolgreich ohne Bilder auf den Buchstabenkarten arbeiten. Aus der Gedächtniswissenschaft wissen wir aber, dass man Fakten leichter behält, wenn man sie mit Bildern verknüpft.

So betrachtet, fußt mein 'Alphabet der Tiere' auf einer uralten bewährten Lesemethode. Die individuellen Merkmale meiner Methoden-Version liegen in der lesepraktischen Einteilung der Buchstaben in 'leseleichte'  und 'leseschwerere' Buchstaben.

Dazu verbinde ich das Lesenlernen mit Computer und Internet.


Anlaut-Tabellen sind seit Jahrhunderten zum Lesenlernen gebräuchlich.

Das Lesenlernen mit Buchstabenkarten ist keine neue Methode. Sie ist schon über Jahrhunderte in ihren verschiedenen Ausprägungen bewährt. Ähnlich lange sind auch schon Anlaut-Tabellen bekannt und gebräuchlich, die alle Buchstaben zusammenfassen und zur besseren Merkfähigkeit und zum besseren Erkennen mit einem Bild versehen. Prinzipiell kann man auch erfolgreich ohne Bilder auf den Buchstabenkarten arbeiten. Aus der Gedächtniswissenschaft wissen wir aber, dass man Fakten leichter behält, wenn man sie mit Bildern verknüpft.

So betrachtet, fußt mein 'Alphabet der Tiere' auf einer uralten bewährten Lesemethode. Die individuellen Merkmale meiner Methoden-Version liegen in der lesepraktischen Einteilung der Buchstaben in 'leseleichte'  und 'leseschwerere' Buchstaben.

Dazu verbinde ich das Lesenlernen mit Computer und Internet.

 

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Neben einer etwa 300 Jahre alten Anlauttabelle ist die ältere und die neuere Version der Anlauttabelle von Dr. Jürgen Reichen abgebildet. ( S. www.wikipedia.de )