So fing alles an
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Anlass und Idee


Spielend die Buchstaben lernen - spielend Silben und dann Wörter legen und lesen !


Ein Lese-Experiment in Frankreich gab 2006 den Anstoss,
mich intensiver mit dem Lesenlernen zu befassen.


Ich bin 2003 mit einem sehr erfolgreichen Computer-unterstützten Lesekurs  schon neue Wege gegangen. Ich wollte mich einfach nicht damit abfinden, dass wir immer mehr Aufwand mit dem Lesenlernen treiben und gleichzeitig in Lernstudien als Entwicklungsland abgestempelt wurden. So traf der Bericht auf fruchtbaren Boden.  Ich habe mich auf den Weg gemacht, das Lesenlernen einfacher und gleichzeitig erfolgreicher zu gestalten. Weil man meinen Lese-Experimenten wie in Frankreich vielfach skeptisch gegenüber stand, habe ich mich dazu entschieden, von außen mit Hilfe der Medien und der Menschen Bewegung in die Schulen zu bringen. 

Auf die Idee dazu hat mich Bill Clinton gebracht, als er in einer Rede vor dem Deutschen Bundestag sinngemäß sagte: 'Das Internet ist das mächtigste Medium unserer Zeit. Kein anderes Medium hat so viel Kraft, erstarrte Strukturen zu erneuern und zu mobilisieren.'
Und unsere Schulen brauchen an allen Ecken und Enden Umdenken, Umlenken und Erneuerung !
So wie mein Ururur-Großvater als Schulmeister zu Napoleons Zeiten neue Wege ging,
gehe ich diese heute.

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Ein Lese-Experiment in Frankreich Die Initiative
Lesen in 6 Tagen lernen www. Kinder-lernen-lesen .de
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30 Stunden-Kurs mit 10 Vorschulkindern in Frankreich

10-Stunden-Kurs mit 10 Kindern im Taunus
Lesen lernen in 30 Stunden ? Die Bestätigung kommt aus Frankreich. 4 von 10  Kindern konnten nach 6 Tagen einfache Sätze lesen.  Das berichtete 'Die Welt am Sonntag ' am 30. 4. 2006. ( s.u.) Ich wollte wissen, ob auch Kinder in Deutschland in der Lage sind, so schnell lesen zu lernen. Um Näheres zu erfahren , gab ich bisher 8 Ferien-Lese-Kurse.
Das Fazit: Es geht sogar noch besser !
Das Lese-Experiment in Frankreich www.kinder-lernen-lesen.de
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Nach 4  Lese-Jahren kann ich sagen:
  • Kinder können früher lesen lernen.
  • Kinder können schneller lesen lernen.
  • Kinder können besser lesen lernen.
  • Wir müssen ihnen nur die Chance geben.
  • Den Beweis führe ich jederzeit und überall.
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Im Frühjahr 2006 führten der französische Lehrer Olivier Dubois und die Schweizer Lernpsychologin Claude Huguenin in Frankreich ein Lese- Experiment mit 10 Vorschulkindern durch, über das in der ganzen europäischen Presse berichtet wurde. Auch in der Welt am Sonntag. Unter Aufsicht eines Notars lernten die Kinder an 6 Tagen jeweils 5 Unterrichtsstunden lang lesen.  Am Ende der Woche, also nach 30 Unterrichtsstunden, konnten 4 von ihnen kleine Sätze und weitere 4 Kinder einzelne Wörter lesen. Wegen des großen Erfolgs, plant die UNESCO, dieses einfache, moderne Leselernverfahren im Kampf gegen den Analphabetismus in den Ländern der dritten Welt einzusetzen. Nach inzwischen 8 Ferien-Lesekursen mit jeweils 10 Kindern und jeweils 10 Stunden kann ich heute sagen : Es geht noch besser ! Der Bericht des Weilburger Tageblattes, einer Regionalausgabe der Wetzlarer Neuen Zeitung, bestätigt, wie schnell Kinder Buchstaben,  und erste Wörter und Sätze lesen lernen.


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Mit einem Klick auf diese Zeilen oder die nachfolgenden Bilder gelangen Sie direkt zur Welt
und dem Original-Artikel über das frühe Lesen.


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Als ich von dem Experiment las, war ich erst einmal sehr beeindruckt, dass Vorschul-Kinder in etwa 30 Stunden ( 6 Tage a 5 Stunden) erste Wörter und kleine Sätze lesen lernten. Weil ich aber auch Mathematik unterrichte, konnte ich nicht anders als nachzurechnen: Im Jahr 2004 übernahm ich meine derzeitige 4 Klasse als Erstklässler. Von der Einschulung bis zu den Weihnachtsferien standen uns 12 Wochen a 5 Deutsch-Stunden zur Verfügung. In diesen 60 Stunden lernten alle Kinder lesen. Im Zeit-Vergleich haben meine Erstklässler also mindestens so erfolgreich lesen gelernt, wie die Kinder des Lese-Experimentes in Frankreich. Das wollte ich jedoch noch genauer wissen.

Dieser Bericht über das Lese-Experiment in Frankreich gab den Anstoß, die Initiative 'Kinder-lernen-lesen.de' zu starten und die Lese-Grundschule.de zu entwickeln.
Im ersten Augenblick war ich geschockt: Da schaffen es doch eine Schweizerin und ein Franzose,  Kindern in einer Woche das Prinzip des Lesens beizubringen. Wo sich doch in Deutschland die schulischen Lesekurse in den ersten Klassen über 120, 150 Unterrichts-Stunden und länger hinziehen. Nachdem der kühle Verstand wieder die Oberhand über das heiße Herz gewonnen hatte, fing ich an zu rechnen und zu vergleichen. Nach dem Bericht hatten Claude Huguenin und Olivier Dubois 30 Stunden zum Lesenlernen zur Verfügung. In dieser Zeit haben sie 4 von 10 Kindern zum Lesen gebracht. 2004 habe ich ganz regulär ein erstes Schuljahr unterrichtet. Damals standen mir vom Beginn des Schuljahres bis zum Beginn der Weihnachtsferien 12 Wochen a 5 Deutsch-Stunden, also insgesamt 60 Unterrichtsstunden zur Verfügung. Schon zu den Herbsferien, also nach etwa 30 Stunden, konnten über 50 % der Kinder lesen.  Zu Weihnachten - nach 60 Unterrichtsstunden - konnten alle Kinder der Klasse ihre ersten Bücher lesen. So gesehen waren wir im direkten Vergleich und unter schulischen Bedingungen sogar noch ein Stück erfolgreicher. Dieser Vergleich hat mich erst einmal beruhigt. Ich habe mich allerdings nicht zufrieden im Sessel zurückgelehnt, sondern beschlossen, der Sache mit dem Lesenlernen näher auf den Grund zu gehen. Deshalb habe ich schon im Sommer 2006 die ersten beiden Ferien-Lese-Kurse mit dem Ziel angeboten, ein Konzept für das frühe und vor allem effiziente Lesen-Lernen zu entwickeln.

Platz 11 bei IGLU, Platz 18 bei PISA

Es kann nicht sein, dass deutsche Grundschüler beim Lesen international auf Platz 11 stehen und deutsche Mittelstufenschüler auf Platz 18 rangieren. Gemeinsam können wir das ändern. Ich weiß, dass es geht. In inzwischen sechs 10-stündigen Ferienkursen zeigte sich, dass der größere Teil der Kinder am Ende des Kurses fast alle Buchstaben kannte. Je nach Kurs lernten 30-40 Prozent der teilnehmenden Kinder innerhalb der 10 Kursstunden, beliebige altersgemäße Wörter aus gelegten Buchstaben zu erlesen.  


Weil die Idee der beiden französischen Pädagogen mit sehr viel Skepsis aufgenommen wurde,
ließen sie das Ergebnis ihres Lesekurses von einem Notar bestätigen.


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Auch meinem Konzept wurde sehr viel Skepsis entgegengebracht. Nicht nur einmal wurden die Lese-Erfolge mit einem "Das kann nicht sein!" angezweifelt. Um diese Zweifel auszuräumen bat ich den Chefredakteur des Weilburger Tageblattes, Dr. Röndigs und die Lokal-Redakteurin, Sonja Diefenbach, um einen begleitenden Bericht zum jüngsten Kurs. Ich danke beiden, dass Kurs, Methode und Ergebnis so ausführlich dargestellt wurden. Ich habe mich auch sehr darüber gefreut, wie Frau Diefenbach die Idee aufgegriffen hat und anlässlicher ihrer Besuche begeistert mitgemacht hat.  Wolfgang Heller, im Juli 2009

Nachfolgend der Bericht vom 17. Juni 2009 im Weilburger Tageblatt, einer Regional-Ausgabe der Wetzlarer Neuen Zeitung:


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Der Kurs ist kostenlos.
  • Sie können alle Online-Materialien direkt bei den 'Lernschritten 1-3' kostenlos herunterladen und ausdrucken.
  • Wenn Sie die Materialien gedruckt und in guter Qualität in den Händen halten wollen, bestellen Sie den Kleinen Lesebrief  oder Großen Lesebrief mit CD, wenn Sie die Materialien auch am PC einsetzen möchten..
  • Für KiTas und Grundschulen habe ich das KiTa-Paket / Grundschul-Paket zusammengestellt.


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Alle kleinen und großen Lernschritte werden mit YouTube-Videos erklärt und beschrieben.


Basis des Kurses ist das Lese-Booklet.


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Spielend die Buchstaben lernen - spielend Silben und dann Wörter legen und lesen !
  • Ich wollte mich nicht damit abfinden, dass Kinder in Deutschland schlechter lesen können sollen, als Kinder in anderen Ländern. Aus über 40 Jahren Unterricht weiß ich, dass alle Kinder lesen lernen können, dass sie schneller und besser lesen lernen können, als wir ihnen dies heute ermöglichen oder von ihnen erwarten. In allen Ferienlesekursen zeigte sich übereinstimmend: Nach 10 Kursstunden konnten 3 von 10 Kurskindern beliebige einfache Wörter lesen. 
  • Vor diesem Hintergrund habe ich die Lese-Grundschule entwickelt und stelle sie im Internet kostenlos zu jeder Zeit und an jedem Ort zur Verfügung. Dies gilt auch für alle zum Lernen erforderlichen Materialien. Für alle, die sich nicht die Mühe des Herunterladens und Ausdruckens machen wollen sowie für Schulen und KiTas gibt es die Materialien auch als Print bzw. auf CD.
  • Auf der Grundlage der Kurse und meiner Unterrichtsarbeit habe ich - ohne nach rechts oder links zu schauen - die Lese-Grundschule.de entwickelt. Das Material ist so konzipiert, dass es sowohl in der KiTa wie auch in Vor- und Grundschule eingesetzt werden kann. Es eignet sich auch perfekt für die sprachliche Vorbereitung von Kindern aus Einwanderer-Familien und für den Förderunterricht, wenn Kinder einmal im regulären Unterricht nicht recht lesen lernen wollen.
  • Im Laufe der Entwicklung der Lese-Grundschule haben sich die drei Lernschritte herausgebildet, die auf der Karte abgebildet sind.
  • Hinsichtlich der Zeit, in der die 3 Lernschritte abgearbeitet werden können, gebe ich keine konkrete Empfehlung.
    Lernen hängt vor allem von zwei Voraussetzungen ab. Zum einen von der genetisch ererbten Fähigkeit, Informationen aufnehmen, verarbeiten und anwenden zu können und zum anderen von den durch Sozialisation erworbenen Grundlagen und Fähigkeiten.
  • Dort, wo alles passt, lernen Kinder in einer Woche lesen. Im Durchschnitt setze ich 3-6 Wochen an und dort, wo Kinder wenige Grundlagen mitbringen, müssen diese erst erworben werden. Hier kann es durchaus 6-12 Wochen dauern, bis Kinder beliebige altersgemäße Wörter und Sätze lesen lernen.
  • Ein großes Lesehindernis ist dabei vielfach der geringe Wortschatz sozial benachteiligter Kinder. Kinder, die ein Wort erkennen, lernen schneller lesen als Kinder, die die Bedeutung eines Wortes nicht kennen. In der Erweiterung des verfügbaren Wortschatzes sehe ich deshalb eine ganz wichtige Lernbegleitung zum Lesenlernen und eine der größten Aufgaben der Früherziehung.
  • Wolfgang Heller, Ende November 2010


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Sehr schnell sind auch schwierige Wörter leicht zu kombinieren und zu lesen. Nach einfachen Sätzen wie 'Oma ist im Auto' sind bald auch schwierigere Sätze für viele Kinder kein Problem mehr.